Die Lage der Straßenkinder in den Entwicklungs- und Schwellenländern heute ähnelt der Situation Europas zur Zeit der Frühindustrialisierung.
Die von Johannes Bosco entwickelte Präventivpädagogik baut auf dem Konzept der sozialen Sorge, der menschlichen Zuwendung, der praktischen Ausbildung, einer Orientierung an Werten, einem freien und vertrauten Gottesbezug und auf der Weckung der positiven Energien in den Kindern auf.
Er sah auch in den schwierigen und abweisend reagierenden Jugendlichen stets einen positiven Kern, den es zu entdecken gilt, und stieß damit bei seinen Zeitgenossen häufig auf Unverständnis.
Ebenso wichtig war es Johannes Bosco, in armen - und heute sagen wir sozial- und bildungsschwachen - Kreisen Vorsorge zu leisten.