Jens (16 Jahre, Name geändert) zog durch das Bahnhofsviertel in Frankfurt auf der Suche nach "Kunden". Durch Gelegenheitsjobs und Diebstähle finanzierte er seine Drogensucht. Angefangen habe alles, als er mit vierzehn von zu Hause abgehauen sei.
Schon zweimal brachte ihn die Polizei zurück zu seinem Vater ins Rheinland. Dieser war seit der Scheidung mit Beruf und mit der Verarbeitung von Jens’ Exzessen völlig überfordert. Jens ist stets wieder in einer Großstadt untergetaucht. Wegen Beschaffungskriminalität wurde er durch die Polizei aufgegriffen.
Im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme fand er bei „Don Bosco Helenenberg“ ein Zuhause. Hier musste er erst einmal wieder zu sich selbst finden und die traumatischen Erfahrungen verarbeiten. Er erlernt den Beruf des Gärtners. Er liebt es, mit einer gewissen Unabhängigkeit alleine in der Natur zu arbeiten