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Johannes Bosco

Am 16. August 1815 wird Giovanni (dt.: Johannes) Bosco als drittes Kind einer armen Kleinbauernfamilie im Dorf Becchi im italienischen Piemont geboren. Seine Kindheit ist hart. Er verliert früh seinen Vater und muss Schwerstarbeit auf dem Feld leisten. Don Bosco ist hoch begabt, doch erst mit 15 kann er eine richtige Schule besuchen. Nur durch eine gute Ernte kann die Mutter das Schulgeld zahlen. Seinen Lebensunterhalt verdient sich Johannes Bosco als Hausdiener und Nachhilfelehrer, arbeitet zusätzlich als Konditor, Schneider, Kellner, Schmied. Doch bleibt er ein fröhlicher Mensch: er lernt Zaubertricks und Kunststücke.

 

Nach dem Schulabschluss tritt Johannes Bosco in das Priesterseminar ein, er wird ein Seelsorger mit Bodenhaftung. Er zieht nach Turin, dort lernt er die Elendsquartiere der Arbeiter zurzeit der Frühindustrialisierung kennen, besucht Jugendgefängnisse, Besserungsanstalten und Krankenhäuser. Und er trifft immer wieder auf halb verhungerte, verwahrloste Kinder und Jugendliche, um die sich niemand kümmert. Don Bosco wird klar: Diesen Jugendlichen muss er helfen.


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